Schuld

Konstruktive Schuldbearbeitung

Das Buch zu diesem besonderen Ansatz : Schuld | Macht | Sinn


Die dreiteilige Fortbildungsreihe


Die Vortragsperformance Macht Schuld etwa Sinn?


Die Suche nach Versäumnissen bis hin zu direkten Schuldzuweisungen sind für viele Hinterbliebene ein wesentliches Element ihres Trauerprozesses: Hätte der Tod verhindert werden können? Habe ich mich, haben andere sich falsch verhalten? Vorwürfe in alle Richtungen können sich jahrelang quälend über alle anderen Gedanken und Gefühle des Trauerns legen. „Das muss ich ihnen abnehmen!“ denken die Begleitenden. Doch für Trauernde können Schuldzuweisungen wichtig und stabilisierend sein.

- Was bedeutet es für die Trauerbegleitung, wenn die scheinbar sinnlosen Schuldvorwürfe einen wichtigen Nutzen haben?

- Wie begleiten wir Vorwürfe, die sich mit inneren Normen auseinandersetzen im Gegensatz zu Schuldzuweisungen, die die Leere nach dem Tod eines nahen Menschen erträglicher machen?

Im Vorwort zur dritten Auflage von „Schuld Macht Sinn“ schreibt Dr. Uwe Rieske:

„Chris Paul hat die Farbskala der Schuldwahrnehmung neu sortiert. Zum finsteren, blockierten Raum der Schuld und Schuldvorwürfe wurde die Tür geöffnet. Präzise, einfühlsam und geschöpft aus jahrelangen Erfahrungen in der Trauerbegleitung hat Chris Paul ihre neue Perspektive auf die Schuldwahrnehmung entwickelt. Dieses Buch ist eine Sehhilfe – und ein Gehhilfe. Dieses Buch kann helfen. Wer trauernde Menschen begleiten will, muss es vorher lesen.“

 

Die dreiteilige Fortbildung „Konstruktive Schuldbearbeitung“ eignet sich für erfahrene TrauerbegleiterInnen und alle, die im Rahmen von Psychotherapie, Beratung und Seelsorge mit Fragen nach Schuld und Vergebung konfrontiert werden. Sie wird von Chris Paul und Ihren KollegInnen im Netzwerk schuld*werker*innen an verschiedenen Orten als Inhouseschulung unterrichtet.

Bei Schuldfragen vergeht uns eigentlich das Lachen – doch in dem szenischen Vortrag „Macht Schuld etwa Sinn?“ zeigt Chris Paul, dass der Umgang mit Schuld auch heitere Seiten haben kann. Das ermöglicht die Beteiligung von Clownin Aphrodite. Petra Hohn vom VEID e.V. sagt zu der Mischung aus Performance, Rollenspiel und Vortag: „Das sind Bilder, die man nicht vergisst.“